14.02.2006

Dienstag, 14. Februar 2006

Studie: Blogs haben großen Einfluss

Kritische Blogs können durchaus zu einem Problem für das Firmen-Image werden, das zumindest hat eine Studie der drei Unternehmen Market Sentinel, Onalytica und Immediate Future PR ermittelt.
Am Beispiel des Dell-kritischen Blogs von Jeff Jarvis soll der Einfluss von Blogs auf den Ruf eines Unternehmen belegt werden.

Ziel der Studie war es, den Einfluss von Blogs mit wissenschaftlichen Methoden zu messen, statt sich nur auf den subjektiven Eindruck, gestützt durch die Zahl der Kommentare und ein Google-Ranking, zu verlassen.

Das Ergebnis der Untersuchung: Der Einfluss von Blogs ist auf Kosten traditioneller Medien gewachsen. So sei das Blog von Jeff Jarvis der wichtigste Online-Anlaufpunkt für diejenigen, die schlechte Erfahrungen mit Dell gemacht haben, wobei seine Position von verbündeten Blogs gestützt wird. Dell selbst hingegen habe kaum einen Einfluss auf das Thema.

Jeff Jarvis selbst zweifelt an den Ergebnissen: "Ich glaube nicht, dass ich irgendetwas beeinflusse." Er sieht sich und sein Blog eher als Anziehungspunkt von frustrierten Kunden, die schon vorher genervt waren.

Die Ergebnisse der Untersuchung stehen in Form eines Whitepaper zum Download bereit.

Online Werbung

Online-Werbemarkt wächst rasant

Großteil der Umsätze auf die klassische Online-Werbung, also die grafischen Werbemittel und das Sponsoring
An zweiter Stelle rangiert die Suchwort-Vermarktung
Ebenfalls ein respektables Wachstum erzielten die Affiliate-Netzwerke


Dank zunehmender Bandbreiten beobachten wir aber einen Trend zu Bewegtbild-Werbung wie Streaming-Ads und Flash-Animationen, der sich 2006 ganz sicher weiter verfestigt"

MP3-Webcasts zum Mitnehmen

RSS ist zu mehr in der Lage, als nur auf aktuelle Nachrichten hinzuweisen: Mit Podcasting hat in den letzten Monaten ein neuer Trend vor allem in der Blog-Szene zu einem regelrechten Hype geführt. Mit der Technik kann jedermann Audio-Inhalte zusammenstellen, die dann automatisch in die MP3-Player von Nutzern geschoben werden.

Die Inhaltsflut an Musik und gesprochenem Wort ist - wie auch bei Blogs - sehr bunt und vielfältig...

Hinter all dem steckt Podcasting, eine Idee des Techno-Pioniers und Ex-MTV-Moderators Adam Curry. Er entwickelte im Sommer 2004 zunächst mit AppleScript die Anwendung "iPodder". Damit lassen sich Audio-Inhalte, die auf einem Webserver vorliegen, über RSS-Feeds automatisch herunterladen und in eine Musikbibliothek wie iTunes einpflegen sowie auf portable Geräte übertragen.

Zusammen mit einem MP3-Player wie dem iPod - daher der Name Podcasting - hat man im Endeffekt ein stets aktuelles Audio-Archiv zum Mitnehmen. Oder, in Dotcom-Deutsch: "Near-Audio-on-Demand." Ein iPod ist für das Empfangen von Podcasts inzwischen aber nicht mehr nötig, jeder MP3-Player funktioniert damit. Mit dem Podcasting verwandt ist das auf BitTorrent und RSS setzende Broadcatching, mit dem sich beliebige Inhalte aus RSSF-Feeds auf die Festplatte spülen lassen.

Das Konzept fand besonders in der Blogger-Szene schnell viele Anhänger, die ihre Tagebücher nun auch in der Form des gesprochenen Wortes festhielt.
Inzwischen bieten, etwa über das deutsche Portal Podcast.de, auch zahlreiche Hobby-Radiomacher ihre Sendungen an. Doch auch die etablierten Medien haben den neuen Verbreitungsweg ihrer Inhalte bereits erkannt. Im Vorfeld der US-Wahl stellte etwa der Deutsche-Welle-Korrespondent Wolfgang Harrer seine Podcasts in Zusammenarbeit mit dem ZDF ins Netz.

Das Angebot an Podcasts ist inzwischen so vielfältig wie das Internet selbst.
Neben selbst erstellten und mal mehr, mal weniger gut gelungenen Inhalten findet sich in den zahlreichen Podcasts inzwischen natürlich auch wieder rechtlich Fragwürdiges.

Die derzeitige Podcast-Euphorie erinnert an die News-Push-Dienste wie Pointcast oder Avantgo Ende der neunziger Jahre. Der wesentliche Unterschied ist, dass die dem Podcasting zu Grunde liegenden Technologien aus der Community selbst entwickelt wurden und derzeit frei zur Verfügung stehen. So ist etwa Adam Currys iPodder inzwischen bei SourceForge als eigenständige Anwendung für MacOS und Windows und in einer Beta-Version auch für Linux bei Sourceforge erhältlich. [von Nico Ernst] (ck)

so also !

Sich Weblogs mit der Frage "wo können wir Weblogs einsetzen" zu nähern, ist also fast immer falsch.
Besser ist es, sich spezifische Kommunikationsfelder im Unternehmen anzusehen und zu fragen, ob ein Weblog hier die Kommunikation verbessern kann.

Weblogs sind nur ein Werkzeug im Kommunikationswerkzeugkasten - im Moment ein ganz wichtiges

;-)
Schlusssatz:
"Beim beständigen Nachdenken über den richtigen, den perfekten Weg, darf man das Ziel niemals aus den Augen verlieren.

'Der Mensch ist ein zielstrebiges Wesen, aber meistens strebt es zu viel und zielt zu wenig.'
(Günter Radtke)"

Zum Strukturwandel der virtuell irritierten Öffentlichkeit

Das Internet ist der Ort permanenter Mediendämmerung.
Klassische Medien und ihre Sachwalter werden im guten Hegelschen Sinne einverleibt, schlicht gefressen oder auf traurige Nischen beschieden. ... Das Anzeigengeschäft wird zunehmend durch das Netz effektiver erledigt.
aus folgender Quelle entnommen.
Das Internet ist so geschmeidig, rasant und unvorhersehbar, dass klassische Medien wie die Presse kaum noch mithalten können. Und während die Zeitung von gestern im Müll landet, sendet das Netz immer weiter und weiter und weiter.
Der Strukturwandel der Öffentlichkeit durch das Internet geht indes weit über die Effektuierung von medialen Angeboten hinaus. Zeitungen und Zeitschriften und selbst das müder werdende TV sind keine medial unangefochtenen Herrschaftszentren mehr, die allverbindlich in das weite Hinterland der Meinungen strahlen. Wenn die Online-Nutzung wächst – und nichts spricht gegen ihren weiteren Siegeszug - reduziert sich die Kommunikationsmacht klassischer Medien.
An Stelle der Meinungsmachtlehren von gestern gilt heute eine mediale Brandstifter-Theorie:

Eine Botschaft, die nicht mal gut platziert sein muss und oft nicht mehr als Verschwörungs-Hautgout ausstrahlt, kann sich über die magischen Kanäle der unzähligen Netzkoordinaten so schnell bewegen, dass die klassischen Mediensaurier allenfalls nacheilen. Sollte man diese Informationsbrandstiftung nicht mit virtuellen Viren vergleichen, deren Verbreitung kettenreaktiv verläuft und die mit derselben Rohrpost ausgelöst werden mag?

so so ;-)

Angst ? Die fünfte Macht im Staat?

Immer mehr "Blogger" führen eine Art Online-Tagebuch im Internet.

Sie sind untereinander vernetzt und bilden eine virtuelle Gemeinschaft, die trotz massenhaft banaler Inhalte nicht unterschätzt werden sollte.

Die fünfte Macht im Staat?
Weblogs und ihr Einfluss auf die Medien


"gewaltige, aufgestaute Menge nicht dazugegebenen Senfs" bezeichnet hat, ... verbreiten sich unglaublich schnell.
... die Betreiber selbst veröffentlichen Links zu Einträgen auf anderen Blogs, die ihrer Meinung nach interessant sind. So entsteht eine Art passiver Kettenbrief, der nie zugestellt, aber oft gelesen wird. Ein Blick auf fünf bis zehn Weblogs reicht aus, um einen umfassenden Überblick über die Quintessenz der Blogosphäre zu erhalten.


Das wiederum erzeugte Aufmerksamkeit und fand sogar seinen Weg in die klassischen Medien.


Potenziell kann somit jeder zum Sender werden.

Schneeballartig
kann bei entsprechend weit reichendem Interesse so eine kritische Masse an Publikum entstehen, die man als "die Öffentlichkeit" bezeichnen kann.

Es sieht, was die Bedeutung der Weblogs in der öffentlichen Meinung betrifft, für den Moment also so aus, als hätten lediglich einige Journalisten die Blogs für sich als weiteren Vertriebsweg für ihre Geschichten entdeckt.

Dennoch sollte man Blogger generell nicht unterschätzen.

Denn die Gemeinschaft wächst stetig und wird eines Tages groß genug sein, dass ein Publikationserfolg nicht mehr von althergebrachten Medien abhängig sein wird. "Bild" scheint das zu wissen. Denn obwohl das Springer-Blatt die Blogger offiziell nicht ernst nimmt ("nur ein paar Studenten"), werden Fehler, die in "BILDblog" dokumentiert sind, bei "Bild online" ganz schnell und heimlich korrigiert.

und noch einer ...

Die Online-Werbung sei eine der wachstumsstärksten Branchen der deutschen Wirtschaft.

Ein Vergleich mit den anderen Mediengattungen Funk, Print und Plakat, die im Schnitt um rund fünf Prozent gewachsen sind, belegt die Entwicklung.

Als wesentliche Gründe wurden die zunehmende Verbreitung breitbandiger Internetanschlüsse, die zunehmende Nutzungsintensität ....

der Link dazu

nächster Link ...

Schmidts vorläufiges Fazit aus den Ergebnissen:

Die Wahrnehmung von Blogs als in erster Linie quasi-journalistischer Gegenöffentlichkeit sei ebenso falsch, wie Weblogs als Kinderei abzutun. Aus Sicht der traditionellen Medien liege "die neue Qualität eher in der Rolle der gesamten Blogosphäre für die Kanalisierung von Aufmerksamkeit".

Studie gibt es da ...

Links des Tages ...

“On-Demand kommt und wird alles ändern”, sagt er. “Wir werden die Medienwelt nicht wiedererkennen.”

“Wer nicht Teil der Konversation ist, wird nicht gehört werden.”

Es ist erstaunlich, wie wenig über diese Revolution in Deutschland gesprochen wird, wie wenig Ansätze hierzulande zu erkennen sind, ihr gerecht zu werden. Vielleicht liegt es daran, daß diese Revolution schon einmal angekündigt war, vor ein paar Jahren im allgemeinen Dotcom-Hype, und dann doch nicht eintrat. Jetzt hat sie begonnen.

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